Weise Worte
Yellow Lark, ein Cacique-Sioux spricht:
Oh Grosser Geist, dessen Stimme ich in den Winden fühle und dessen Atem der ganzen Welt leben gibt, höre mich:
Ich trete vor dich hin, wie einer deiner vielen Söhne. Ich bin dein, ich brauche deine Kraft und deine Weisheit.
Lass mich zwischen den schönen Dingen wandern und lass mich mit deinen Augen die Abenddämmerung in Rot und Gold betrachten.
Gib, dass meine Hände respektieren, was du erschaffen hast, und dass meine Ohren aufmerksam sind, deine Stimme zu hören.
Mach mich weise, um die Dinge zu verstehen, die du meinem Volk gelehrt hast, die Lehren, die du verstecktest in jedem Blatt, jedem Felsen.
Ich suche Kraft, nicht um meinen Brüdern überlegen zu sein, sondern um fähig zu sein im Kampf gegen meinen grössten Feind: mich selbst.
Gib, dass ich immer bereit bin, mit dir zu gehen, mit sauberen Händen und aufrichtigen Augen, so dass, wenn das Leben vergeht wie das Licht im Sonnenuntergang, mein Geist zu dir gehen kann ohne Scham.
Oraibi, ein Hopi-Ältester spricht:
“Ihr habt den Menschen erzählt, dass das die elfte Stunde ist. Jetzt müßt ihr zurückgehen und ihnen sagen, dass das die Stunde IST. Und es gibt Dinge, die bedacht werden wollen.”
Wo lebst Du ?
Was tust Du ?
Was sind Deine Beziehungen ?
Bist Du in rechter / richtiger Beziehung ?
Wo ist Dein Wasser ?
Kenne Deinen Garten.
Es ist Zeit, Deine Wahrheit zu sprechen.
Erschaffe Deine Gemeinschaft.
Seit gut zueinander.
Und schau nicht außerhalb Deines Selbst, um den Führer / Leiter zu finden.
Dann klatschte er in die Hände, und sagte: “Das könnte eine gute Zeit sein !”
“Da ist ein Fluß, der jetzt sehr schnell fließt. Er ist so groß und geschwind, daß es jene gibt, die ängstlich sein werden. Sie werden versuchen, sich an den Ufern festzuhalten. Sie werden sich auseinandergerissen fühlen und entsetzlich leiden. Wisse, daß der Fluß seinen Zweck, seine Bestimmung hat. Die Ältesten sagen, daß wir die Ufer verlassen müssen, wir müssen uns abstoßen, in die Mitte des Flusses, unsere Augen geöffnet halten und den Kopf über Wasser halten. Und ich sage, schaue, wer hier mit Dir drin ist und feiere.”
“Zu diesem geschichtlichen Zeitpunkt sollen wir NICHTS persönlich nehmen. Besonders nicht uns selbst. Weil in dem Moment, in dem wir dies tun, stoppt unsere spirituelle Reise und unser spirituelles Wachstum.”
“Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorüber. Sammelt euch ! Verbannt die Worte “abmühen / sich durchschlagen” aus eurer Haltung / Einstellung und aus eurem Vokabular. All das was wir jetzt tun muß auf heilige Art und Weise und in Feierlichkeit getan werden.”
WIR SIND DIE, AUF DIE WIR GEWARTET HABEN !