Oh Grosser Geist, dessen Stimme ich in den Winden fühle und dessen Atem der ganzen Welt leben gibt, höre mich:
Ich trete vor dich hin, wie einer deiner vielen Söhne. Ich bin dein, ich brauche deine Kraft und deine Weisheit.
Lass mich zwischen den schönen Dingen wandern und lass mich mit deinen Augen die Abenddämmerung in Rot und Gold betrachten.
Gib, dass meine Hände respektieren, was du erschaffen hast, und dass meine Ohren aufmerksam sind, deine Stimme zu hören.
Mach mich weise, um die Dinge zu verstehen, die du meinem Volk gelehrt hast, die Lehren, die du verstecktest in jedem Blatt, jedem Felsen.
Ich suche Kraft, nicht um meinen Brüdern überlegen zu sein, sondern um fähig zu sein im Kampf gegen meinen grössten Feind: mich selbst.
Gib, dass ich immer bereit bin, mit dir zu gehen, mit sauberen Händen und aufrichtigen Augen, so dass, wenn das Leben vergeht wie das Licht im Sonnenuntergang, mein Geist zu dir gehen kann ohne Scham.
"Ihr habt den Menschen erzählt, dass das die elfte Stunde ist. Jetzt müßt ihr zurückgehen und ihnen sagen, dass das die Stunde IST. Und es gibt Dinge, die bedacht werden wollen."
Wo lebst Du ?
Was tust Du ?
Was sind Deine Beziehungen ?
Bist Du in rechter / richtiger Beziehung ?
Wo ist Dein Wasser ?
Kenne Deinen Garten.
Es ist Zeit, Deine Wahrheit zu sprechen.
Erschaffe Deine Gemeinschaft.
Seit gut zueinander.
Und schau nicht außerhalb Deines Selbst, um den Führer / Leiter zu finden.
Dann klatschte er in die Hände, und sagte: "Das könnte eine gute Zeit sein !"
"Da ist ein Fluß, der jetzt sehr schnell fließt. Er ist so groß und geschwind, daß es jene gibt, die ängstlich sein werden. Sie werden versuchen, sich an den Ufern festzuhalten. Sie werden sich auseinandergerissen fühlen und entsetzlich leiden. Wisse, daß der Fluß seinen Zweck, seine Bestimmung hat. Die Ältesten sagen, daß wir die Ufer verlassen müssen, wir müssen uns abstoßen, in die Mitte des Flusses, unsere Augen geöffnet halten und den Kopf über Wasser halten. Und ich sage, schaue, wer hier mit Dir drin ist und feiere."
"Zu diesem geschichtlichen Zeitpunkt sollen wir NICHTS persönlich nehmen. Besonders nicht uns selbst. Weil in dem Moment, in dem wir dies tun, stoppt unsere spirituelle Reise und unser spirituelles Wachstum."
"Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorüber. Sammelt euch ! Verbannt die Worte "abmühen / sich durchschlagen" aus eurer Haltung / Einstellung und aus eurem Vokabular. All das was wir jetzt tun muß auf heilige Art und Weise und in Feierlichkeit getan werden."
WIR SIND DIE, AUF DIE WIR GEWARTET HABEN !
Es interessiert mich nicht, wie Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich will wissen wonach Du Dich so sehr sehnst, dass es Dir wehtut, und ob Du davon zu träumen wagst, dem zu begegnen, wonach sich Dein Herz verzehrt.
Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es interessiert mich nicht, wie Deine Sterne stehen. Ich will wissen ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Dich der Verrat des Lebens geöffnet hat oder ob Du Dich zusammengezogen und verschlossen hast aus Furcht vor weiterem Kummer. Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz, meinem und Deinem eigenen, dasitzen kannst ohne zu versuchen, ihn zu verbergen, zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen ob Du Freude empfinden kannst, meine und Deine eigene; ob Du voller Wildheit tanzen und Dich von den Finger- bis zu den Zehenspitzen in einen Rausch versenken kannst, ohne zu mahnen, vorsichtig zu sein, oder realistisch, oder an die Grenzen des Menschseins zu erinnern.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu bleiben. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und Deine eigene Seele nicht verrätst. Ich will wissen, ob Du treu sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob Du die Schönheit sehen kannst, auch wenn sie nicht jeden Tag sichtbar ist, und ob Du Dein Leben aus ihrer Gegenwart speisen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit Versagen leben kannst, Deinem und meinem. Und trotzdem noch am Ufer des Sees stehen kannst, und dem Silber des Vollmondes "Ja" zurufen kannst.
Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast. Ich will wissen, ob Du nach einer Nacht voller Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, ausgelaugt und zermartert, und tun kannst, was für die Kinder getan werden muss.
Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wieso Du hierher gekommen bist. Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen und nicht zurückschrecken wirst.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast. Ich will wissen, was Dich von innen aufrecht erhält, wenn alles andere wegfällt. Ich will wissen, ob Du mit dir alleine sein kannst und ob Du die Gesellschaft, die Du in diesen einsamen Momenten hast, wahrhaft magst.